El Toyo El Toyo

Almeria Almeria

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HistoriaDie Provinz Almería ist auf Grund der Neolithischen Kultur ein impressionantes Naturmuseum. Durch die klassiche Epoche waren viele Ortschaften und Kolonien von grosser Wichtigkeit, wie z. B. die Orte Adra, El Ejido, Vera und Tijola. El „Portus Magnus“, heutzutage der Haupthafen, wurde schon genutzt und wurde bei den Händlern hoch geschätzt. In der musulmanischen Epoche wurde Almería eine grosse Stadt mit grossem Einfluss und Reichtum, eine der Reichsten Städte Spaniens. Der Admiral der Flotte hatte in Spanien den zweitgrössten Einfluss und Macht, hatte mehr als 300 Boote unter seinem Kommando und Almería war einer der wichtigsten Häfen der Schiffsflotte des Cordobesichen Kalifates. Mit dem Tot von Hixem II löste sich das Cordobesiche Kalifat auf, wobei Almería sich im 11. Jhrt., als die „Taifas“ (Kleinkönigreiche) aufkamen, unabhänig erklärte. Auch weiterhin stieg der Einfluss Almerías, welches inzwischen zu einem der reichsten Taifas aufgestiegen ist. Die Stadtmauer verfügte über mindestens 15 Tore welche die Eingänge zur Stadt mit einer Grundfläche von ca. 1 Millionen Quadratmeter und einem unordentlichen, labyrintischen Strassennetz überwachten. Von all diesen Toren, stachen die modernen Tore mit ihrer Schönheit hervor, drei von Ihnen mit einem seltenen Innenhof (im ganzen moslemischen Teil Spaniens hat man nur noch 2 weitere Beispiele dieser Art von Tor gefunden: eine in Sevilla und eine weitere in Granada). Auf über 10.000 Webstühle wurden die herrlichsten Seidenstoffe kreirt, welche als Stoffe aus Almería fast überall in der arabischen Welt verkauft wurden. Der Hafen Almerías war in der Zeit der Kalifen und Kleinkönigreiche und der Almoraviden einer der wichtigsten des ganzen Mittelmeeres. Zur Zeit der Almoraviden diente der Hafen Almerías als Unterschlupf für Piraten und erweckte damit nicht nur den Neid bei seinen Feinden sonder schürte auch Angst und Schrecken. Was man das Goldene Zeitalter nannte erlebte seinen Einbruch als Papst Eugenio III zum Kreuzzug gegen die Stadt aufrief. Die Christen im Süden Europas vereinigten sich umd die grausamen Herrschaft Almerías zu beenden. Der Baron Ramón Berenguer von Barcelona, Alfons VII von Leon, König García Ramírez IV von Navarra und Alava (Neffen von El Cid) und der Grossfürst Guillermo VI von Montpellier zusammen mit den Genuesen und Pisaner trafen sich vor den Mauern von Almería. Jeder brauchte die bessten Ritter Europas mit sich. Nach einer kurzen und intensiven Gegenwehr wurden die Mauern an 12 Stellen eingestürmt. Alfons VII wollte keinen Friedensverhandlungen aufnehmen. 10.000 Einwohner der Stadt konnen sich wundersamerweise nach Murcia retten und 20.000 Einwohner verschanzten sich in der Festung. Von den letzten wurde die Mehrzahl der Männer abgestochen. Alfons VII „el Sultancillo“ (der kleine Sultan), wie er von den Einwohnern Almerías genannt wurde, verwüstete Almería und zerstörte systematisch die Industrie der Stadt im Jahre 1147. Nach zehn Jahren unter kastillischer Herrschaft konnten die Almohaden die Stadt zurück erobern und versuchten ihr wieder zum alten Glanz zu verhelfen, ohne Erfolg. Granada machte später die Stadt zu ihrem Haupthafen. Zu dieser Zeit war Almería Schauplatz von Schlachten und Einfällen zwischen Christen aus Murcia und Mauren aus Granada. Und aus dieser Zeit stammt warscheinslich auch der Refrain: „Cuando Almería era Almería, Granada era su alquería“, was bedeutet: „Als Almería und Almería war, Granada war eines seiner kleineren Dörfer“.

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