Der Norden von Fuerteventura: warum dieser Teil der Insel etwas ganz Besonderes ist.
Es gibt Reiseziele, die sich von selbst erklären. Fuerteventura gehört nicht dazu.
Die älteste Insel des Kanarischen Archipels hat sich über Jahrtausende in ihrem eigenen Rhythmus entwickelt – vulkanisch, karg und von einer Weite geprägt, wie sie nur wenige Atlantikinseln bieten können. Sie besitzt weder die üppige Vegetation Teneriffas noch das urbane Angebot Gran Canarias. Doch sie hat etwas anderes. Sie hat Charakter.
Und dieser Charakter zeigt sich besonders im Norden der Insel.
Eine Landschaft, die ihresgleichen sucht
Der Norden Fuerteventuras gehört zu jenen Regionen, über die Reisende, die diesen Teil der Insel einmal erlebt haben, erstaunlich wenig erzählen. Nicht etwa, weil sie ein Geheimnis daraus machen möchten, sondern weil sich diese Landschaft kaum beschreiben lässt, ohne dabei zu übertreiben.
Die Dünen von Corralejo – das größte aktive Dünensystem Spaniens – sind das bekannteste Wahrzeichen dieser Region: Kilometer um Kilometer feinen Sandes, der sich langsam dem Meer entgegenbewegt und mit jedem Windhauch seine Form verändert. Je nach Tageszeit verändert sich auch das Farbspiel. Am frühen Morgen erscheint der Sand fast weiß. Bei Sonnenuntergang leuchtet er in warmen Ocker- und Goldtönen.
Hinter den Dünen erstreckt sich der geschützte Naturpark. Davor liegt der Atlantik. Und am Horizont, weniger als zwei Kilometer vor der Küste, zeichnet sich die Silhouette der Isla de Lobos ab.
Corralejo: mehr als nur ein Ausgangspunkt
Corralejo ist das Zentrum des Nordens und der ideale Ausgangspunkt, um diese faszinierende Region zu entdecken. Der Ort ist mit dem Tourismus gewachsen, hat sich jedoch seinen ursprünglichen Charme und seine angenehme Überschaubarkeit bewahrt: lebendige Straßen mit authentischem Alltagsleben, Restaurants mit echter kanarischer Küche und Bars, in denen der Nachmittag ganz von selbst in einen entspannten Abend übergeht.
Umgeben vom Meer auf drei Seiten besitzt Corralejo ein ganz besonderes Licht. Der Atlantik verändert seine Farben im Laufe des Tages: tiefblau zur Mittagszeit, am Morgen küstennah fast grün und bei Sonnenuntergang in violetten und kupferfarbenen Nuancen.
Was man im Norden Fuerteventuras unternehmen kann
Das Freizeitangebot im Norden der Insel ist vielfältig – und vieles davon lässt sich kostenlos genießen. Zu den schönsten Erlebnissen gehören Spaziergänge durch die Dünen bis ans Meer, ein Bad an den Stränden des Naturparks – Grandes Playas, Playa del Moro oder Playa de la Barca – oder eine kurze Bootsfahrt zur Isla de Lobos, wo Besucher einen Tag in einem nahezu unberührten Naturschutzgebiet verbringen können.
Wer es sportlicher mag, findet im Norden Fuerteventuras eines der besten Reviere Europas zum Wind- und Kitesurfen. Die beständigen Passatwinde schaffen das ganze Jahr über ideale Bedingungen. Darüber hinaus laden Radwege mit herrlichem Meerblick sowie Wanderungen durch das Inselinnere dazu ein, die raue vulkanische Landschaft zu entdecken, deren karge Schönheit stellenweise fast an den Mars erinnert.
Die Gastronomie, die in keinem Reisekatalog steht
Fuerteventura verfügt über eine eigene kulinarische Tradition, die viele Besucher gar nicht kennenlernen. Zwar gehören der rote und der grüne Mojo auf nahezu jeden Tisch, doch auch der Majorero-Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung, der kanarische Puchero, fangfrischer Fisch aus der örtlichen Fischauktion sowie die typischen Papas Arrugadas zählen zu den Spezialitäten der Insel.
In Corralejo gibt es Restaurants, die seit Jahrzehnten authentische kanarische Küche servieren – ohne ihre Gerichte dem Geschmack flüchtiger Touristen anzupassen. Es lohnt sich, danach zu suchen.
Im Norden der Insel gibt es etwas Neues
Im Mai 2027 eröffnet das Garden Bahía de Lobos im Norden von Fuerteventura. Ein neues Hotel – das speziell für diesen Standort konzipiert wurde – und das den Namen der kleinen Insel trägt, die man von der Küste aus sehen kann: die Isla de Lobos.
Wo die Erde auf die Unendlichkeit trifft.
Möchten Sie zu den Ersten gehören, die erfahren, wann es eröffnet? Besuchen Sie unsere Website Garden Bahía de Lobos.